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Interhalogenierung: Problemkind der Alkenbromierung

04.07.2017
Interhalogenierung: Problemkind der Alkenbromierung

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Inter- oder Heterodihalogenierung überträgt zwei unterschiedliche Halogenatome stereoselektiv auf ein Molekül. Die Reaktion funktioniert mit einem Alken und zwei verschiedenen Halogenüberträgern, ein chirales Additiv sorgt für Enantioselektivität. Polyhalogenierte Naturstoffe stammen meistens von Meeresorganismen und sind herausfordernde Syntheseziele: 1) Um solche Verbindungen effizient herzustellen, müssen Alkene stereoselektiv halogeniert werden. Das ist insbesondere dann schwierig, wenn unterschiedliche Halogenatome einzuführen sind – es gibt nur wenige Methoden, die dies leisten. 2,3) Das wiederum schränkt weitere Untersuchungen der...

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