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Für mehr Wettbewerbsfähigkeit: Entbürokratisierung des Gentechnikrechts gefordert

Karin J. Schmitz

19.09.2025
Für mehr Wettbewerbsfähigkeit: Entbürokratisierung des Gentechnikrechts gefordert

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Fachgesellschaften, Organisationen, Verbände und Unternehmen eine Vereinfachung und Entbürokratisierung des deutschen Gentechnikrechts, insbesondere für Sicherheitsstufe-1-Arbeiten. Für die GDCh hat Präsidentin Prof. Stefanie Dehnen die Stellungnahme unterzeichnet.

Angesichts des internationalen Wettbewerbs und der unbedenklichen Praxis in über vier Jahrzehnten muss Deutschland seine übermäßigen Dokumentationspflichten überdenken. Der aktuelle Rechtsrahmen behindert Innovation und steigert die Kosten für Forschung und Entwicklung. Viele europäische Nachbarländer haben bereits erfolgreich schlankere Verfahren eingeführt, die Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig den administrativen Aufwand reduzieren. Eine Reform würde die Wettbewerbsfähigkeit stärken, und die Aufsichtsbehörden entlasten und wäre ein richtungsweisender Schritt zur Anpassung an aktuelle wissenschaftliche Standards und internationale Praktiken.

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